Bei der Diskussionsveranstaltung “Nein zu Olympia 2018!” in Oberammergau sprach die große Mehrheit der 200 Gäste gegen Olympia aus. Die anwesenden Landwirtinnen machten deutlich, dass sie ihre Grundstücke, die für den Bau der Anlagen benötigt werden, nicht verpachten wollten. Der Vortrag des versierten Finanzexperten und Olympiakritikers Willi Rehberg unter dem Titel “Mythos und Wirklichkeit” über die Bewerbungen Salzburgs um die Olympischen Winterspiele 2006, 2010 und 2014, zeigte auf, dass nur das IOC auf satte Gewinnmargen hoffen dürfe und die öffentliche Hand auf den Kosten der Bewerbung sitzen bleiben werde. “Die Spiele 2018 bedeuten vor allem für die Bewerbergemeinden in den Bergen, also für Garmisch-Partenkirchen, Berchtesgaden und Oberammergau ein unkalkulierbares ökologisches und ökonomisches Risiko”, erklärt der klima- und energiepolitische Sprecher Ludwig Hartmann. Die Referenten legten kritisch die Auswirkungen der Bewerbung auf die Gemeinden vor Ort dar: Gigantischer Flächenverbrauch, unzumutbare Verkehrsabwicklung der Besucherströme, Zerstörung der einmaligen Kulturlandschaft und damit des Kapitals für nachhaltigen Sommertourismus und eine mit der Bewerbung einhergehende, weiterhin zunehmende, Verschuldung Oberammergaus. Weitere Informationen: ludwig.hartmann@gruene-fraktion-bayern.de und im Internet unter www.ludwig-hartmann.de oder www.nolympia.de
Winterspiele 2018: 200 Gäste bei olympiakritischer Veranstaltung in Oberammergau
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2 Kommentare
Ich schließe mich den “Nein-Sagern” voller Überzeugung an.
Wenn sich Besuchermassen in einem begrenzten Raum zu einem derartigen Ivent niederlassen ist es aus mit unserer schönen Landschaft.
Ich als Münchner begrüße diese Haltung – ich weiß aus jedes-Jahr-wiederkehrender Erfahrung was so ein Ansturm anrichtet.
Es bedarf endlich mal einige Bremsen für Iventgeile Politiker und Geschäftemacher!
Quirin Rusch
Nein ist fein