Die Stadtratsfraktion DIE LINKE im Münchner Rathaus hat im Juli einen Dringlichkeitsantrag für das letzte Plenum vor der Sommerpause am 28. Juli 2010 eingereicht, in dem sie fordert, die Bewerbung für die Winterolympiade zurückzuziehen. So solle zur Vermeidung von weiterem verlorenen Aufwand für die Stadt der Stadtrat die Olympiabewerbungsgesellschaft beauftragen, die Bewerbung um die Winterspiele 2018 zurückzuziehen. Dadurch würde der Arbeitsaufwand in den Referaten wieder verringert und auch die Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für das Olympische Dorf würde keine weitere Zeit mehr in Anspruch nehmen. DIE LINKE begründet ihre Forderung damit, dass nach dem Ausscheiden Oberammergaus es immer unwahrscheinlicher würde, das Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort gehalten werden kann.
Angesichts der beschlossenen Sparvorhaben der Stadt und des vom Stadtkämmerer vorgeschlagenen Investitionsdeckels bis 2014, müsse die Stadt jedweden weiteren Ressourceneinsatz vermeiden.
Münchner Stadtratsfraktion DIE LINKE fordert Zurückziehen der Olympiabewerbung
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5 Kommentare
keine.Spiele
Muenchen keine olympiade
im.Winter
Franz Schroeder das Geld sparen
NOlympia (30 Mio nur für (Lizenz)-Bewerbung und NO-RyderCupSchluß in Nachbarschaft der Donauauen bei Neuburg (18 Mio f.(Lizenz-)Bewerbung)
Schluß mit Steuer- und Bürgergeldver(sch)wendung z.B. Olympiabewerbung mit Einnahmen der Flughafen GmbH u- Stadtwerke (Werbung statt Schuldendienst oder niedrigere Gaspreise für Kunden) oder >20.000 Euro LK Neuburg-SOB-Beteiligung an der RyderCup-Bewerbung der Bewerbergesellschaft (Hochadel “Haus Bayern”!
Und auch nicht der IOC-Generalsekr. Michael Vechter oder sonst ein Mensch, haben ein (Grund)recht auf Skifahren auf beschneiten Pisten und Loipen – denn das war Vespers empörte Antwort auf den Hinweis einer Bürgerin die in Nachbarschaft von Gut Schwaiganger wohnt und sagte “-Bei uns gibts fast nie Schnee, da müssen sie immer beschneien”!
(QUELLE: zum Ende des “B2-Tagesgesprächs vom 23.07.2010 Schlußbemerkung 2010_07_23_13_01_47_podcasttagesgesprch23072010_a.mp3
Den Olympische Gedanke pflegen vorallem der IOC – per komplexem Schlüssel landet intransparent viel Geld bei den General´s ( http://www.rainersche-post.de/ausland/olympia-heuchler-vesper.php)
Vieles gleicht dem FIFA-System (2010_07_14_15_46_52_podcastdossierpolitikweltmeist_a.mp3 LINK: B2-Dossier Politik)
Markus Streber
Zusätzliche Informationen über die tatsächlichen Kosten und ökologischen Folgen wären sehr nützlich, insbesondere welche weiteren Einschnitte in die Natur zu erwarten sind. Es wäre gut wenn die beteiligten Gemeinden genaue Pläne über die vorgesehenen Maßnahmen und deren Kosten vorlegen könnten. Sehr bedenkliche Punkte wären zum Beispiel die Errichtung des Olympischen Dorfes auf bisher unbebauten Grund, wo noch dazu Enteignungen der Grundbesitzer drohen würden, womöglich auch noch in Landschaftsschutzgebieten oder wenn die Erschließung neuer Skipisten und der Bau neuer Liftanlagen an einem Ort erfoerderlich wären. In Garmisch-Partenkirchen wird ja laut Presseberichten jetzt auch überlegt, bereits bestehende Gebäude (im Ortsteil Burgrain) für das Olympische Dorf zu verwenden. In dem Skigebiet sind dort allerdings schon Einschnitte vorgenommen worden, die sich auf das Landschaftsbild auswirken.