fragte die Grüne Jugend München die Besucherinnen und Besucher des „Wintersportfestivals“ im Olympiapark. Am Sonntag, 28.02.2010, sammelte die Grüne Jugend München symbolisch Kollekte für die jetzt schon hochverschuldeten Olympiabewerber-Gemeinden, Garmisch-Partenkirchen, Schönau, Oberammergau und München. Allein die operativen Kosten für die Olympischen Winterspiele werden sich auf 2,9, bis 3,5 Milliarden Euro belaufen.
„Garmisch-Partenkirchen hat jetzt schon 111 Millionen Euro Schulden. Schon alleine aus Gründen der Generationengerechtigkeit ist es nicht vertretbar für ein zweiwöchiges Medienspektakel noch mehr Schulden anzuhäufen.“ Erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Grünen Jugend München) und führt weiter aus „Wenn die letzten Athletinnen und Athleten abgereist sind, bleiben die Gemeinden auf den gigantischen Schuldenbergen sitzen – das verstehen wir nicht unter einem nachhaltigen Finanzkonzept! Das sahen auch viele Besucherinnen und Besucher des „Wintersportfestivals“ so.“
Die Grüne Jugend München hat mit ihrer Aktion auf die Absurdität von Olympischen Winterspielen in Bayern aufmerksam gemacht. Das „Wintersportfestival“ zeigte sehr gut, wie es 2018 aussehen kann: Grüne Wiesen, 10 Grad Plus und der Schnee wird per LKW angekarrt und per Schneekanonen auf grüne Hänge verteilt. Dazwischen wirbt z.B. BMW für nachhaltige Winterspiele.
„Wir waren völlig entsetzt, wie die Lippenbekenntnisse des Bewerberkomitees, „grüne“ Spiele abhalten zu wollen bei der Werbeveranstaltung „Wintersportfestival“ komplett ad absurdum geführt wurde.“ Erklärt Corinna Rose (Beisitzerin der Grünen Jugend München) und erläutert „Auch 2018 kann im Februar kein Schnee mehr auf den Hängen und Pisten liegen. Dann wird an der Natur noch mehr Raubbau betrieben, als schon bei der Vorbereitung der Winterspiele.“
Die eingenommenen Kollekte wird die Grüne Jugend München an den Bund Naturschutz spenden.
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Ham’ Sie mal ’n Euro für Olympia
fragte die Grüne Jugend München die Besucherinnen und Besucher des „Wintersportfestivals“ im Olympiapark. Am Sonntag, 28.02.2010, sammelte die Grüne Jugend München symbolisch Kollekte für die jetzt schon hochverschuldeten Olympiabewerber-Gemeinden, Garmisch-Partenkirchen, Schönau, Oberammergau und München. Allein die operativen Kosten für die Olympischen Winterspiele werden sich auf 2,9, bis 3,5 Milliarden Euro belaufen.
„Garmisch-Partenkirchen hat jetzt schon 111 Millionen Euro Schulden. Schon alleine aus Gründen der Generationengerechtigkeit ist es nicht vertretbar für ein zweiwöchiges Medienspektakel noch mehr Schulden anzuhäufen.“ Erklärt Katharina Schulze (Vorsitzende der Grünen Jugend München) und führt weiter aus „Wenn die letzten Athletinnen und Athleten abgereist sind, bleiben die Gemeinden auf den gigantischen Schuldenbergen sitzen – das verstehen wir nicht unter einem nachhaltigen Finanzkonzept! Das sahen auch viele Besucherinnen und Besucher des „Wintersportfestivals“ so.“
Die Grüne Jugend München hat mit ihrer Aktion auf die Absurdität von Olympischen Winterspielen in Bayern aufmerksam gemacht. Das „Wintersportfestival“ zeigte sehr gut, wie es 2018 aussehen kann: Grüne Wiesen, 10 Grad Plus und der Schnee wird per LKW angekarrt und per Schneekanonen auf grüne Hänge verteilt. Dazwischen wirbt z.B. BMW für nachhaltige Winterspiele.
„Wir waren völlig entsetzt, wie die Lippenbekenntnisse des Bewerberkomitees, „grüne“ Spiele abhalten zu wollen bei der Werbeveranstaltung „Wintersportfestival“ komplett ad absurdum geführt wurde.“ Erklärt Corinna Rose (Beisitzerin der Grünen Jugend München) und erläutert „Auch 2018 kann im Februar kein Schnee mehr auf den Hängen und Pisten liegen. Dann wird an der Natur noch mehr Raubbau betrieben, als schon bei der Vorbereitung der Winterspiele.“
Die eingenommenen Kollekte wird die Grüne Jugend München an den Bund Naturschutz spenden.
Für Rückfragen stehen gerne zur Verfügung
Katharina Schulze (0170/ 29 43 481)
Corinna Rose (0176 / 20 190 297)
Pressemitteilung von:
Stadtbüro
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80331 München
Fon: (089) 21 15 97 – 20
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